Ich klopfte leicht an die Tür und öffnete sie vorsichtig. Das Zimmer war hell, still, mit diesem Krankenhausgeruch, der schon an meiner Haut klebte. Frau Erismar richtete Julias Kissen, die im Bett saß und viel rosiger im Gesicht aussah als beim letzten Mal, als ich sie gesehen hatte.
— Sieh mal, wer da ist — Julia lächelte, sobald sie mich sah, und dieses aufrichtige Lächeln verschaffte mir eine enorme Erleichterung.
— Hallo, meine Liebe … — murmelte ich, kam näher und ging direkt auf sie zu,