EVE

Ich kreische und schreie und klammere mich an seinen Nacken. Über seine Schulter hinweg kann ich die Lichter von Hollywood sehen – zumindest in den kurzen Momenten zwischen dem ekstatischen Flackern meiner Augenlider und dem Zurückrollen meiner Augen. Ich halte mich an ihm fest, als ginge es um mein Leben, meine Beine wie bei einem Reitpferd um seine Taille geschlungen, während sein Schwanz wild in mir pumpt und vor und zurück stößt.

Sobald ich aufhöre zu stöhnen, zieht er ihn aus mir heraus (Nein! Nein! Lass ihn drin, bitte Gott, lass ihn drin!), hält inne und wickelt meine Beine von seiner Taille ab. Ich bin verwirrt – er ist gar nicht gekommen. Oder es war zumindest der leisesste männliche Orgasmus, den ich je erlebt habe.

Er setzt mich wortlos auf dem Boden ab und dreht mich um. Seine Hände ziehen mir mein Kleid komplett von den Schultern und lassen es an meinem Körper heruntergleiten.

Da stehe ich nun, völlig nackt in der kühlen Luft von Los Angeles, nur mit einem Paar High Heels und einer Halskette am Körper.

Das einzige Problem ist: Auf der anderen Seite des Glases stehen etwa zwanzig Leute, die lachen, trinken, flirten und darauf spekulieren, später das zu tun, was ich die letzten zehn Minuten getan habe.

Natürlich drehe ich völlig durch.

»Oh mein Gott – oh mein Gott –«, flüstere ich in aufsteigender Panik und schlage die Arme über meiner Brust zusammen.

»Sie können dich nicht sehen«, sagt seine Stimme rauchig und gebieterisch.

»Aber –«

»Oder hören«, fügt er hinzu und nimmt genau das vorweg, was ich gerade denke: meine lauten Schreie, als ich noch vor einer Minute gekommen bin.

»Woher willst du das wissen?!«

»Weil ich das verdammte Gebäude entworfen habe.«

»Aber –«

Bevor ich noch etwas sagen kann, zieht er meine Arme grob von meiner Brust weg, beugt mich nach vorne und presst meine Hände gegen das Glas.

Seine Hände gleiten meine Arme hinab und umfassen meine Brüste, stützen sie, während seine Finger meine Brustwarzen zwicken.

Dann spüre ich seinen Schwanz zwischen meinen Oberschenkeln … seine Eichel, die gegen meine Schamlippen drückt …

Ohhhhhhhhhhhhhhhh.

Er ist wieder in mir, und es fühlt sich sooooo verdammt guuuut an.

Zuerst beginnt er mit ein paar Stößen, nur um seine ganze Länge wieder tief in mich hineinzuschieben. Dann fängt er an, seine Hüften zu kreisen, lässt seinen Schaft gewissermaßen in mir kreisen und trifft eine ganze Reihe völlig neuer Stellen, von deren Existenz ich nicht einmal geahnt hatte. Ich stöhne bei jeder neuen Empfindung auf.

Schließlich fängt er wieder an zu stoßen – aber durch diesen neuen Winkel reibt seine Eichel direkt über meinen G-Punkt, und die gesamte Länge seines Schafts streichelt ihn bei jedem einzelnen Stoß.

Ich stehe da, die Hände gegen das Glas gepresst, die Augen halb geschlossen, betrunken vor Lust und dem Gefühl, wie er über die erogensten Zonen tief in meinem Inneren gleitet. Dieser mächtige Mann, dieser Milliardär und Architekt, steckt in mir und fickt mich. Ein wildfremder Mann, jetzt wie ein Tier, der Besitz von mir ergreift, mich beherrscht, mich benutzt und mich immer wieder zum Kommen bringt, während mir nichts anderes übrig bleibt, als mich der Lust, die er mir schenkt, völlig hinzugeben.

Und die ganze Zeit über stehen nur wenige Meter entfernt zwanzig Menschen. Wenn sie mich nur sehen könnten – vollkommen nackt, die Beine weit gespreizt, die Handflächen gegen das Glas gepresst, während der umwerfendste Mann, den ich je getroffen habe, hinter mir steht und mich mitten in der Öffentlichkeit vor den Augen aller gegen ein Fenster fickt – und doch kann uns niemand sehen. Völlig geschützt.

Der unfassbare Kick an der ganzen Sache, die Vorstellung, wie sie reagieren würden, wenn sie sähen, wie ich auf der anderen Seite dieses Glases rangenommen und gefickt werde, peitscht mich so hoch, dass ich es nicht mehr aushalte.

»Oh Gott – oh fuck – oh FUCK!«, schreie ich erneut auf, als ich wieder zu kommen beginne, diesmal noch härter und gewaltiger als zuvor.

Niemand bemerkt es.

Niemand dreht auch nur den Kopf nach uns um.

Niemand ahnt, dass ich nur wenige Meter von ihnen entfernt den besten Orgasmus meines Lebens habe.

Ich schätze, meine Schreie sind zu viel für ihn, denn er fängt an zu stöhnen und zu brüllen wie ein urzeitliches Tier. Mit einem letzten, gewaltigen Stoß versinkt er tief in mir, seine Hüften klatschen gegen meinen Hintern, und er schreit laut auf, als er kommt. Ich kann spüren, wie seine dicke Basis plötzlich explodiert, noch dicker wird – kann fast fühlen, wie sein Sperma bei jedem Pulsieren, jedem Krampf seinen Schaft hochschießt.

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