**Kapitel 90**
Als das Auto endlich vor dem Krankenhaus hielt, öffnete ich die Tür, noch bevor Diogo den Motor abgestellt hatte. Ich rannte hinaus und spürte, wie meine Beine bei jedem Schritt fast nachgaben, mein Herz hämmerte heftig in meiner Brust. Ich trat durch die Glastüren, ohne mich umzusehen, und ging direkt zur Rezeption.
— Junge Frau, bitte, mein Sohn … — meine Stimme klang verzweifelt, zitternd. — Gabriel Martins Rocha … er ist ein Kind, er wurde angeschossen zusammen mit einer Frau