Der Nachthimmel wirkte schwer, als wäre er aus Blei gemacht. Der Wind trug den Geruch von Regen heran und das ferne Grollen von Donner, obwohl noch kein Tropfen fiel. Alya schwieg, versuchte, Normalität vorzutäuschen, doch Paolos Blick, der starr auf das Fenster gerichtet war, ließ keinen Raum für Illusionen.
— Wirst du die ganze Nacht dort stehen bleiben? — fragte sie und versuchte, ihre Nervosität zu verbergen.
— Die Straße ist heute anders. — flüsterte er. — Zu wenig Bewegung nach dieser War