ASHANTIS PERSPEKTIVE
Als Lissa mir auftrug, das Harembadezimmer zu säubern, stellte ich mir zehn kleine Bäder vor – das erschien machbar. Aber ich lag völlig falsch. Man führte mich nicht in ein Badezimmer, sondern in eine riesige Halle.
Sie war gigantisch!
Mir blieb beinahe der Mund offen stehen, als ich den beeindruckenden Raum betrat, ausgestattet mit jeglichem erdenklichen Luxus: Badewannen, Duschen, Umkleidezonen, Whirlpools.
Jedes Detail dieses Bads zeugte von purem Luxus.
Verdammt, dieses Rudel und ihr Reichtum!
Stundenlang schrubbte, polierte und putzte ich, bis ich jegliches Zeitgefühl verlor.
Als ich endlich fertig war und Lissa nach ihrer letzten Kontrolle zufrieden nickte, war es schon tief in der Nacht – und ich war ausgehungert.
„Du kannst jetzt zu Bett gehen.“
„Zu Bett?“, fragte ich matt und atemlos.
Meine Hände waren vom dauernden Kontakt mit Wasser und Seife ganz weiß und schrumpelig, meine Kleidung triefte vor Nässe und mir war eiskalt. „Frau Lissa, ich habe furchtbar