KAPITEL SECHS
ASHANTIS PERSPEKTIVE
„Gefährte, Gefährte, Gefährte!“, tönte Lenas Stimme unaufhörlich in meinem Kopf, während mein Blick wie gefesselt in den Augen des Mannes verharrte. Ein leiser Atemzug entrang sich meinen Lippen, was das Mädchen aufmerksam werden ließ, das gerade noch mit dem Kopf in seinem Schoß gelegen hatte. Der attraktive Mann, der mich fixierte, hatte sich immer noch nicht bewegt oder den Blick abgewendet, doch das Mädchen, das ihn gerade befriedigt hatte, drehte sich nun um und ihr Gesichtsausdruck verfinsterte sich vor Zorn, als sie mich bemerkte.
„Wer, zum Teufel, bist du und was willst du hier?“, fauchte sie und erhob sich ruckartig. Der Mann, der mich weiter beobachtete, begann gemächlich, sich die Hose zuzumachen, während das Mädchen mit wütenden Schritten auf mich zukam. Ich versuchte, mich zu rühren, aber es war, als klebte ich am Boden fest.
Wie eingefroren.
Mein Herz raste völlig außer Kontrolle, denn mir war klar, dass ich gleich in große Schwierigkeit