ASHANTIS PERSPEKTIVE
Ich versuchte, Fassung zu bewahren, während ich über die Fliesen schrubbte. Ich bemühte mich, nicht zu weinen, doch jedes Mal, wenn das Bild des zerstörten Rahmens vor meinem inneren Auge auftauchte, zog sich mein Herz so schmerzhaft zusammen, dass ich es nicht mehr aushielt. Schließlich konnte ich meine Tränen nicht mehr zurückhalten und brach hemmungslos in Schluchzen aus.
Das war das Einzige, was mir noch von meiner Familie geblieben war. Das eingerahmte Foto, auf dem meine Mutter, mein Vater und ich gemeinsam lachten – jetzt war es zerstört, und zwar von derselben Person, die ohnehin schon mein Leben ruiniert hatte. Ich schwor mir, hätte man mich nicht zurückgehalten, ich hätte sie umbringen können.
Rhea war mein Unglück!
„Ashanti.“ Eine vertraute Stimme ertönte vom Türrahmen, und kurz darauf hörte ich leise Schritte auf mich zukommen. Hastig wischte ich mir die Tränen ab und versuchte, meine Atmung zu beruhigen, bevor ich mich umdrehte. Wie erwartet, stand Tes