Sie verstummte, erschrocken.Ich hielt ihr Gesicht fester und drückte es auf den kalten Toilettenboden, rieb es, als würde ich etwas Fauliges putzen.— Willst du noch etwas sagen? Sag es jetzt! Los! — schrie ich, während sie sich verzweifelt wehrte.Sie winselte, gedemütigt. Dann ließ ich ihr Gesicht mit einem Stoß los und stand langsam auf, richtete mein Haar, spürte, wie die Adrenalin in meinen Adern vibrierte.— So, Chiara. Jetzt bist du da, wo du hingehörst: auf dem dreckigen Boden einer Toilette. Und wenn du das nächste Mal Gabriels Namen auch nur erwähnst … dann reiße ich dir die Zunge raus, du elende Schlange.Ich drehte mich um und verließ die Toilette, ohne Eile, spürte, wie mein Körper immer noch zitterte.Bevor sich die Tür hinter mir schloss, hörte ich ihre schwache, aber giftige Stimme:— Du wirst teuer dafür bezahlen, Larissa … sehr teuer. Ich lächelte, ohne zurückzublicken."Das Einzige, wofür ich nicht bezahle, ist, still zu schweigen, wenn jemand über meinen Sohn rede
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