ASHANTIS PERSPEKTIVE
„Guten Morgen, Nelly.“ Ich schenkte ihr ein sanftes Lächeln, als ich die Trainingshalle betrat. Sie war tatsächlich ein echter Frühaufsteher, denn obwohl es erst acht Uhr morgens war, schwitzte sie bereits – ein klares Zeichen dafür, dass sie schon seit geraumer Zeit hier war und sich aufgewärmt hatte.
„Guten Morgen, Ashanti. Wie fühlst du dich heute?“, fragte sie gut gelaunt. Ich hielt inne, schüttelte den Kopf und ließ einen tiefen Seufzer heraus.
„Ich habe das Gefühl, als wäre ich von einem LKW überrollt worden. Jeder einzelne Muskel und Knochen tut mir weh.“, stöhnte ich, woraufhin sie vor Lachen zu zucken begann.
„Mach dir nichts draus, das ist ganz normal. Dein Körper gewöhnt sich schneller daran, als du denkst.“
„Ich hoffe es.“
„Komm, lass uns ein paar Runden laufen, bevor die Jungs auftauchen und das eigentliche Kampftraining anfängt.“ Sie forderte mich auf, und ich passte mich ihrem lockeren Lauftempo an, während wir die Halle umrundeten. Zum Glück hatte i