REAGANS PERSPEKTIVE
Es war bereits neun Uhr abends, und meine Gedanken kreisten unaufhörlich um Ashanti. Den gesamten Tag über ließ sie mich nicht los. Ihr langes, lockiges, schwarzes Haar. Die strahlend blauen Augen, wie ich sie noch nie gesehen hatte. Ihr anmutiges, herzförmiges Gesicht und die endlos langen Beine, die mich an schmale Bandnudeln erinnerten.
Sie war die Verkörperung von Perfektion.
Sie vereinte alles, was ich mir je erträumt hatte, doch der Umstand, sie gefunden zu haben, bereitete mir kein Glücksgefühl. Alles ging zu rasant, überraschte mich vollkommen, und zu allem Überfluss war sie ein gewöhnlicher Werwolf. Falls ich sie annehmen würde, müsste ich sie schützen – was ungleich schwieriger wäre, da sie keine Lykanerin war. Die Angst, sie zu verlieren, würde mich permanent begleiten.
Für so viel Verantwortung war ich nicht bereit. Für eine neue Liebe mit ganzer Seele ebenso wenig. Ich wollte mir keine Verwundbarkeit erlauben. Wenn ich Ashanti akzeptierte, ihr Zutritt z