Kapitel 29
Sebastian

„Sie dürfen die Braut jetzt küssen.“

Die Worte, vor denen ich mich seit Beginn dieses Tages gefürchtet hatte. Ich küsste nicht. Hatte ich nie, würde ich nie. Versteht mich nicht falsch, ich war keine Jungfrau. Ich fickte, aber das war es auch schon. Mein Mund kam Frauen oder ihren Körperteilen nicht nahe. Red auf die Wange zu küssen, war das Weiteste, was ich je mit meinem Mund bei einer Frau gegangen war. Miranda eingeschlossen.

Die fröhlichen Gäste jubelten, wollten, dass Red und ich ihnen eine Show boten. Eine Show, die verdammt nochmal nicht stattfinden würde. Ich starrte sie an. Ihre Augen waren weit aufgerissen in Panik und ihr Mund stand offen. Als wäre sie wie ein Reh im Scheinwerferlicht gefangen. Sie wusste nicht, was sie tun sollte. Sie starrte zurück zu mir, wartete auf mein Signal.

Ich legte einen Arm um ihre Taille und den anderen an ihren Hinterkopf. Schwang sie herum, sodass mein Rücken zu den Gästen zeigte. Aus diesem Winkel hatte ich ihre Sicht versperrt
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