Livy ClarkeHardin starrte mich an, als hätte ich jedes einzelne seiner Gefühle vernichtet. Zuzusehen, wie Maila ungeschoren davonkam, schien für ihn ein Albtraum zu sein, eine jähe Unterbrechung seiner ganz eigenen, verdrehten Vorstellung von Gerechtigkeit. Vielleicht hätte ich ihm seine Rache lassen sollen, auch wenn er dafür den Rest seines Lebens hinter Gittern verbracht hätte. Vielleicht hätte er mich dann nicht so angesehen, als wäre ich das Schlimmste, das ihm je in seiner gesamten Existenz widerfahren ist.Noch bevor ich etwas sagen konnte, verschwand er im Badezimmer und knallte die Tür mit voller Wucht zu. Ich konnte seinen Schmerz nicht heilen, aber ich konnte zumindest verhindern, dass er in Zukunft in einer Gefängniszelle leiden musste. Ich holte tief Luft, wischte mir die Tränen weg und versuchte, meine Gefühle im Zaum zu halten. Als ich in den Spiegel blickte, sah ich mein gerötetes Gesicht; den Hass würde ich nicht verbergen können, zumindest nicht vor dieser Frau. Ich
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