Ayla fragte sich, ob sie verflucht worden war; sie fragte sich, warum sie auf diese Weise bestraft wurde und so leiden musste wie so viele Male zuvor. Doch dieses Mal schien die Verzweiflung in ihrem Herzen unerträglich viel größer zu sein.Ayla erkannte, dass sie, wäre sie eine schwächere Frau, nach all dem, was ihr widerfahren war, bereits die Hoffnung verloren hätte. Doch eine starke Frau läge nicht so in Trümmern, wie sie es jetzt tat, sie würde nicht weglaufen.Und genau das geschah; Ayla ließ alle hinter sich und rannte aus diesem Krankenhaus.Sie kannte absolut nichts in dieser Stadt, also rannte sie einfach los, mitten im Regen, irgendwohin, wo sie allein sein, das Geschehene begreifen und schreien konnte. Richtig schreien.—Warum?— Ihr Schrei hallte wider, als sie sich unter einen Baum setzte und dort weinte, während sie in unzählige Einzelteile zerfiel.Ayla durchlebte ihren dunkelsten Tag, ihr dunkelstes Leben. Sie fühlte sich schwach, haltlos, als gäbe es auf dieser Welt k
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