Kapitel fünfunddreißig
Laila Fernandes
Ich höre ein Baby weinen. Am Anfang ist es ganz leise und fern, aber dann wird das Geräusch immer lauter und plötzlich scheint es über mir zu schweben.
Mein Herz beginnt zu rasen und meine Atmung beschleunigt sich – es sind meine Töchter! Ich kann es spüren. Vielleicht träume ich, und wenn das der Fall ist, will ich nicht aufwachen. Doch etwas zwingt mich, die Augen zu öffnen. Langsam hebe ich meine Lider und… da sind sie, meine Babys im Arm ihres Vaters.