Die Stille im Zimmer stand in scharfem Kontrast zu dem Chaos, das sich in meinem Kopf eingenistet hatte. Der Hochzeitsmorgen war endlich gekommen, und ich saß vor dem Spiegel und betrachtete mein Spiegelbild wie das einer Fremden. Das weiße Kleid – dasselbe, das Christian vor Monaten gekauft hatte – fiel in weichen Wellen an meinem Körper herab, der zarte Stoff fing das Licht auf, das durch die großen Fenster hereinfiel.
„Du siehst absolut hinreißend aus!", rief meine Mutter beim Eintreten, die