**Kapitel 110**
(Alessandro)
Ich schloss die Haustür mit einem trockenen Knall und lehnte mich für einen Moment dagegen. Diese Stille umfing mich, und zum ersten Mal seit Tagen spürte ich, wie mein Körper den Preis dafür forderte.
Ich hatte Stunden im Krankenhaus verbracht, dann weitere Stunden bei Gabriel, bis er endlich eingeschlafen war. Es ging ihm gut, aber ... mein Gott, wie erschöpft ich war.
Es war nicht nur körperlich, es war alles. Der Geist, die Gefühle, die verdammte Hilflosigkeit,