Kapitel 2Camila Fernandez(Einige Tage zuvor)„Wie läuft die Eisdiele? Sind die Einnahmen gut?“, fragte mein Verlobter Augusto, während wir gemeinsam eine typische argentinische Spezialität aßen – Cazuela de Llama, serviert in einer Tonschüssel. Es war Llamafleisch, das geschmacklich an Rind erinnerte, mit Karotten, Kartoffeln, Reis und verschiedenen Gewürzen.„Sehr gut. Wir haben inzwischen viel mehr Kunden, und der Gewinn ist deutlich gestiegen.“„Das freut mich, mein Schatz. Aber arbeite nicht zu viel. Sonst endest du noch wie deine Mutter, die sich niemals eine Pause gönnt“, sagte er und nahm zärtlich meine Hand.„Meine arme Mutter. Sie hat nie das Geld ausgegeben, das mein Vater ihr geschickt hat. Stattdessen hat sie alles in die Eisdiele investiert, damit ich ein eigenes Einkommen habe. Sie hat ihr ganzes Leben hart gearbeitet.“„Ich weiß, Liebling. Aber wechseln wir das Thema... Nächste Woche heiraten wir, und ich halte es kaum noch aus, länger auf dich zu warten. Verbringst d
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