Kapitel 11 (Larissa)Ich verließ das Zimmer, mein Atem ging stoßweise, während ich die Treppe hinunterstürzte, um der Situation zu entkommen, die ich gerade hinter mir gelassen hatte.Ich konnte die grausamen Worte, die ich gerade gehört hatte, kaum fassen, aber ich wusste, dass meine Verletzlichkeit nur noch weiter ausgenutzt werden würde. Ich musste mich über diese idiotischen Gefühle hinwegsetzen, die ich für ihn empfand.Noch bevor ich das Ende der Treppe erreichen konnte, packte eine feste Hand meinen Arm und brachte mich abrupt zum Stehen. Ich drehte mich um und blickte in Alessandros Gesicht, das vor kontrollierter Wut verzerrt war.— Larissa, glaubst du wirklich, du kannst einfach so gehen?, sagte er mit leiser, gefährlicher Stimme. — Du weißt ganz genau, dass du unsere Ehe nicht verlassen kannst, bevor der Vertrag abgelaufen ist.Ich schluckte trocken und spürte, wie mir ein Schauer über den Rücken lief, während ich ihn ansah. Ich hob das Kinn und versuchte vergeblich, meine
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