AntonellaEin Jahr und elf Monate. Fast zwei Jahre, seit mein Leben auf den Kopf gestellt wurde, seit drei kleine Herzen begonnen haben, in meiner Brust zu wohnen. Heute, wenn ich aufwache, lastet die Welt nicht mehr so schwer wie früher — aber an manchen stillen Stellen tut es noch weh.Ich stehe langsam auf, richte meinen Morgenmantel, während ich das Lachen höre, das aus dem Flur kommt. Thomaz wacht immer als Erster auf, dann Aubrey, und Edward… nun ja, Edward ist manchmal sogar vor der Sonne wach. Ich öffne die Tür, und da sind sie, alle drei, auf dem Flurboden sitzend, spielend mit den Holzautos, die Oma in Schottland gekauft hat.— Mama! — Thomaz läuft auf mich zu, stolpert über seine eigenen kleinen Füße.Ich gehe in die Hocke und umarme alle drei gleichzeitig, fast kippe ich nach hinten. Das ist jetzt mein Leben. Chaotisch, köstlich, laut, erschöpfend und… mein eigenes. Ganz und gar meins.Der Morgen in der Londoner Villa beginnt immer mit dem Duft von frisch gebackenem Kuchen
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