98Rebeca PrassAls mein Vater am Auto ankam, war ich völlig aufgelöst.Meine Schuhe waren schmutzig geworden und meine Frisur war zerzaust.Er lief los, um Wasser zu holen, nahm ein T-Shirt von Enzo oder seinem Vater, das auf der Rückbank lag, machte es nass und half mir, damit das Weiß wieder weiß wurde.Mithilfe des Rückspiegels richtete ich meine Haare, während mein Vater mir den Schleier über das Gesicht legte.— Der Bräutigam muss inzwischen ziemlich nervös sein. Du hast dich schon genug verspätet — sagte er lächelnd. — Übrigens, wie hast du es geschafft, deine Schuhe so schmutzig zu machen? Was ist passiert?— Ach, mein Bräutigam ist ganz ruhig, mach dir keine Sorgen, Papa. Ich erzähle dir später von meinem Abenteuer, in Ordnung? Ihr bleibt doch hier, oder?— Natürlich, Tochter. Maicon gefällt es hier. Er ist deinen Onkel Amador besuchen gegangen. Er wollte wegen deiner Schwester noch einige Rechnungen begleichen und sehen, ob sich etwas herausholen lässt. Aber mach dir darüber
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