Livy ClarkeIch kam in meiner Wohnung an. Meine Hände waren schweißnass, und ich musste mich erst einmal beruhigen. Alles war so schnell geschehen, und es war noch schlimmer, als ich es mir ausgemalt hatte.Der Blick meines Chefs auf meinen Bauch, als würde ihn die Vorstellung regelrecht anwidern – das schmerzte am meisten, und ich bekam es einfach nicht aus dem Kopf. Es tat weh, überhaupt an ihn zu denken. Es tat weh, an irgendeinen Mann zu denken, der jemals in meinem Leben eine Rolle gespielt hatte.Ich setzte mich auf einen Stuhl mitten im Raum. Das war alles, was ich besaß. Kein Fernseher, kein Sofa, keine Regale. Nur ich und ein Esstisch für zwei. Ich stützte die Ellbogen auf den Tisch und überlegte, wie ich mein Leben ab jetzt meistern sollte.Meine Augen weiteten sich, als mir der Scheck in der Tasche meiner Jeans einfiel, die mir kaum noch passte. Ich griff hinein und holte ihn hervor. Als ich ihn öffnete, bebte mein ganzer Körper. Ich wusste, das war nicht der Scheck, den mi
Ler mais