EthanIch weiß nicht mehr, welcher Tag ist.Die Nächte sind zu einer grauen Masse aus Whisky, Rauch und dem Licht meines Handys geworden. Wenn ich endlich einschlafe, träume ich von ihr. Und wenn ich aufwache, ist es schlimmer, weil ich merke, dass ich immer noch allein bin — und dass sie immer noch den Namen Sinclair trägt.— „Ruby.“Ich spreche ihren Namen laut aus, nur um ihn auf meiner Zunge zu spüren. Es bringt nichts, aber es ist das Einzige, was sich noch real anfühlt.Das Büro in der Villa ist ein Chaos. Halbleere Flaschen, ein überfüllter Aschenbecher, Papiere, von denen ich nicht einmal mehr weiß, woher sie kommen. Die Stadt draußen lebt, wächst, verdient Geld. Meine Mafia läuft weiter, die Routen funktionieren, das Geld fließt.Aber ich… ich stecke am selben Punkt fest.Ein Foto.Sie in einem schlichten weißen Kleid, barfuß im Sand, lachend, den Kopf in den Nacken geworfen. Neben ihr Sinclair, der sie ansieht, als hätte er die Welt gewonnen. Der Paparazzo, der die Bilder ve
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