EthanIch schlafe nicht. Der Wagen steht auf der anderen Straßenseite, der Motor ist aus, die Scheinwerfer sind dunkel. Nur das ferne Geräusch der wachen Stadt, während die Villa schläft. Im Rückspiegel sehe ich mein eigenes Gesicht.Tiefe Augenringe, verkrampfter Kiefer, Augen, die zu viel Blut gesehen haben, um noch an Erlösung zu glauben. Ich bin die Art Mann, die aus Liebe tötet. Und trotzdem frage ich mich jede Nacht, ob ich es verdiene zu lieben.Ich zünde mir eine Zigarette an, lösche sie aber vor dem ersten Zug. Ruby hasst den Geruch. Seit ich mich öfter in der Nähe der Villa aufhalte, vermeide ich es, dort zu rauchen. Alberne Details. Aber so beginnt der Kontrollverlust, wenn der Mann, der Städte beherrscht, sich plötzlich um Zigarettenrauch Gedanken macht.Ich sehe wieder zum Haus. Das Licht in ihrem Arbeitszimmer brennt noch. Sie ist dort drinnen.Ich weiß es, weil ich inzwischen kenne, wie sie jetzt läuft. Langsamer. Fast immer mit Dustyn im Arm, als würde die Welt einstür
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