Antonella
Das Krankenzimmer ist viel zu still für ein Herz, das so voller Erinnerungen ist wie meins. Alonzo ist wach, aber nicht ganz präsent. Er sieht mich an, als würde er mich kennen… und gleichzeitig, als wäre ich nur jemand, dem er einmal zufällig begegnet ist.
Sein Blick wandert über die weißen Wände, den Tropf, das gedämpfte Licht… bis er bei mir stehen bleibt.
— Warst du die ganze Zeit bei mir? — fragt er mit rauer, noch distanzierter Stimme.
— Jeden Tag seit dem Unfall. — antworte ich