„Hör auf, hör auf, hör auf“, fleht sie, während sie spürt, wie Miguels Finger über ihren Bauch gleiten. Ihr Körper verkrampft und beginnt noch heftiger vor Angst und Erniedrigung zu zittern. Die Tränen fließen ungehindert über ihr Gesicht, und die Verzweiflung intensiviert sich, als sich Miguels Finger dem Bund ihres Höschen nähern. „Bitte“, bittet sie erneut mit tränenerstickter Stimme. Der Terror, sich diesem Mann gegenüber so verletzlich und elend zu fühlen – einem Mann, von dem sie dachte, er sei ihr Retter, der sich nun aber als das personifizierte Böse herausstellt –, steht ihr ins Gesicht geschrieben.Miguel hält inne und weicht mit dem Kopf nur weit genug zurück, dass sich ihre Augen treffen. Die Intensität seines Blicks gibt ihr das Gefühl, er könne bis in ihre Seele sehen, was sie noch schutzloser und machtloser macht.„Ja, weine, flehe, zerbrich“, denkt er und bewundert ihr von Angsttränen überströmtes Gesicht. „Deine Rasse hatte kein Mitleid mit der meinen, als sie uns in
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