Kapitel 3 Seine Augen reagierten nicht, doch sie spürte es … sie spürte, dass er da war. Präsent. Nicht in Worten, aber in der langsamen Art, wie sich seine Brust hob und senkte. Sie drückte seine Hand zärtlich, ohne Eile, und lehnte sich an die Armlehne des Sessels. Ihr Blick richtete sich nun auf den Fernseher, während der Film begann. Die Filmmusik erfüllte den Raum mit einer tiefen, einnehmenden Vibration. Als wären sie im Kino, nur etwas weniger intensiv. Ab und zu sah sie ihn von der Seite an. Das ernste, selbst im Ruhezustand starke Gesicht, der leichte Bartschatten, die dichten Wimpern … Er ist so schön. Sie rückte ein wenig näher. Das Sofa war nicht groß, und der Abstand zwischen ihnen wurde fast nichtig. „Ich weiß, dass du da bist …“, flüsterte sie, lehnte ihren Kopf leicht an seine Schulter, obwohl sie wusste, dass er vielleicht nicht antworten würde. „Und ich bleibe hier, okay? Auch wenn du nichts sagst. Auch wenn du mich nicht ansiehst. Ich bleibe.“ Es war nicht nur
Leer más