Mia MillerDie Stille in Ethans Villa war schwer, fast erstickend.Da er nicht da war, wirkte das Haus wie ein Labyrinth voller Geheimnisse, und mein Verlangen, herauszufinden, was wirklich vor sich ging, wurde immer stärker. Während ich durch die Flure wanderte, führte mich meine Neugier dazu, jeden Winkel, jede Tür zu erkunden, in der Hoffnung, etwas zu finden, das mehr über den geheimnisvollen Mann enthüllte, der nun jeden kleinen Teil meines Lebens kontrollierte.Ich schaute mich genau um – es war niemand hier.Wie konnte er in dieser Stille leben? Hatte er keine Eltern? Keine Verwandten?Als ich mich umdrehte, stieß ich gegen etwas.„Verdammte Scheiße“, murmelte ich, als mein Arm gegen eine Tür prallte.Es war eine Tür am Ende eines dunklen Flurs, anders als die anderen. Der Metallgriff war abgenutzt, als würde er häufig benutzt werden, im Gegensatz zum restlichen makellosen Haus.Etwas an dieser Tür zog mich an. Ohne nachzudenken, griff meine Hand instinktiv nach dem Knauf. Ich
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