Kapitel neunundsechzig

Laila Fernandes

Ich öffne die Zimmertür und sehe die Jungen an, in der Erwartung, dass sie eintreten. Doch beide stehen noch immer an derselben Stelle. Ihre Gesichter sind voller Erwartung, aber ich kann auch ein wenig Angst darin erkennen.

Ich kann mir vorstellen, was in ihren kleinen Köpfen vorgeht. Schließlich stehen sie kurz davor, ihre Mutter wiederzusehen, von der sie glaubten, sie sei tot.

Für zwei Kinder von drei Jahren – fast vier, da sie nächste Woche Geburtstag haben – sind das sehr
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