Edgar blieb einen Moment reglos stehen, als müsste er erst seine eigene Atmung unter Kontrolle bringen. Sein Blick glitt hastig, beinahe hungrig über ihr Gesicht. Nicht aus körperlichem Verlangen, sondern aus Hunger nach Antworten.„Mit dir reden“, sagte er leise. „Etwas, das mir seit einer Woche nicht gelingt.“„Bist du verrückt geworden?“ Sie funkelte ihn an. „Schließ sofort diese Tür auf. Ich arbeite, Edgar. Geh zurück zu deiner Familie.“Edgar rührte sich nicht.„Eine Woche, Laura“, beharrte er. „Seit einer Woche muss ich von anderen erfahren, ob du überhaupt noch lebst, ob du etwas isst, ob du schläfst …“ Seine Stimme brach vor einer Mischung aus Wut und Verzweiflung. „Die Sicherheitsleute, die Liam dir an die Seite gestellt hat, lassen mich nicht einmal auf fünf Meter an dich heran.“Laura holte tief Luft. Ihr Gesicht blieb hart.„Sehr gut“, erwiderte sie kühl. „Dann machen sie ihren Job. Und jetzt geh.“„Glaubst du, es fällt mir leicht, diese Situation zu akzeptieren?“ Er trat
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