Kapitel 73Fabiana PrassAntonys Stimmung hatte sich deutlich gebessert. Er saß neben mir, wirkte beinahe aufgeregt, nahm meine Hand, verschränkte seine Finger mit meinen und küsste sie anschließend.— Was führst du im Schilde? — flüsterte ich, damit nur er mich hören konnte.— Diese Maledetta hat mich dort drinnen komplett um den Finger gewickelt. Sie hat ausgenutzt, dass ich sie liebe. Dann kam sie ganz brav daher, hat mit sanfter Stimme gesprochen, mich umarmt, und schau nur... am Ende war alles wieder gut.Als er das sagte, verspürte ich einen Stich in der Brust.Er hatte einmal behauptet, nicht zu wissen, was Liebe sei, doch die Art, wie er über Laura sprach, tat weh.— Du verstehst mich doch, oder? Ich liebe sie als Schwester. Sie bedeutet mir sehr viel. — Er bemerkte offenbar etwas.— Ja.Ich war nicht eifersüchtig. Ich wusste, dass es eine andere Art von Liebe war.Trotzdem hätte ich so gern gehört, wie er sagte, dass er mich liebt.Direkt zu mir.Während er mir in die Augen s
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