Livy Clarke„Frei?“, fragte ich und blinzelte unaufhörlich, in dem verzweifelten Versuch, in dieser absoluten Schwärze auch nur irgendetwas zu erkennen. „Aber ich habe doch gar nicht um Urlaub gebeten, Mr. Hardin. Ich schwöre Ihnen, ich kann arbeiten. Ich ... ich hatte nur einen kleinen Unfall, aber es geht mir schon wieder gut.“Ich spürte die Hitze, die von seinem Körper ausging. Er war mir so nah, dass ich hätte schwören können, seine Lippen seien nur noch wenige Zentimeter von meiner Stirn entfernt. Sein Duft – eine herbe Mischung aus Holz und etwas unverschämt Teurem – benebelte mir die Sinne. Warum verhielt er sich plötzlich so ... intensiv? In all der Zeit, in der ich nun schon für die Firma arbeitete, hatte er mich kaum eines Blickes gewürdigt – es sei denn, er wollte mir einen neuen Aktenberg übergeben oder mich wegen einer absoluten Nichtigkeit zurechtweisen.„Sie sollten nicht hier sein, Clarke. Sie sollten in diesem Bett liegen und medizinisch überwacht werden.“ Seine tief
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