Kapitel 55Es war schon kurz vor sieben, als ich anfing, den Computer herunterzufahren. Das Licht in meinem Büro war das einzige, das noch in der ganzen Abteilung brannte — alle anderen waren längst gegangen. Der Montag war anstrengend gewesen, aber seltsam leicht zugleich.Es war, als hätte sich ein Teil der Last auf meinen Schultern einfach aufgelöst, nur weil ich wusste, dass meine Entscheidung feststand.Ich atmete tief durch, griff nach meiner Tasche und wollte gerade aufstehen, als die Tür aufging.Mein Herz setzte einen Schlag aus.Alessandro kam herein, als hätte er das Recht, überall einzudringen, wo er wollte, und für einen Moment sahen wir uns einfach nur an. Dasselbe Gesicht, derselbe Blick, dieselbe Präsenz, die immer noch so viel in mir auslöste… und mir inzwischen mehr Schmerz bereitete als alles andere.Er blieb dort stehen und beobachtete mich, analysierte jede meiner Bewegungen.Ich sah ihn an, stand auf und rückte die Tasche auf meiner Schulter zurecht.— Wie war de
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